FCV Chronik

Der Ursprung der Meenzer Fassenacht

Die Fastnacht, oder wie in Mainz gesagt wird, die Meenzer Fassenacht, besitzt ihren Ursprung im christlichen Kalender mit dem Beginn der Fastenzeit in der Nacht von Dienstag auf Aschermittwoch. Aufgetaucht ist die Fastnacht im 14. und 15. Jahrhundert, wo der Begriff „Fastnacht“ zum ersten Mal erwähnt wird. In Verordnungen und Botschaften wird vor übermäßiger Völlerei und Ausschweifungen gewarnt.

Der Mainzer Gelehrte und Humanist Dietrich Gresemund beschreibt im 15. Jahrhundert die Fastnacht als unorganisiertes Volksfest mit Essen, Trinken, Maskerade und Ausschweifungen sowohl tagsüber als auch nachts, wobei die Späße im Schutz der Masken allzu oft über die Stränge schlugen.

Bei den Kurfürsten sah die Fastnacht dann schon anders aus: sie wurde an den Höfen im 17. Jahrhundert groß gefeiert und die Rollen wurden per Los neu verteilt. Mal war der Kurfürst Hofschreiner, mal Mundschenk und bediente die Gäste. Kurfürst von Erthal machte dann 1775 diesem Spiel ein Ende.

Danach versank die Fastnacht fast im Dornröschenschlaf – nur die obere Gesellschaftsschicht fröhnte noch den zahlreichen Maskenbällen.

Ausgehend von Köln, die im Jahr 1823 die Fastnacht reformierten und von da an Sitzungen und den Rosenmontagszug veranstalteten, wurden diese Ideen durch die engen Handelsbeziehungen der Städte auch nach Mainz getragen. Hier nahm das neue Bürgertum die Veränderungen gerne auf. Allerdings wurde die Kölner Reform nicht einfach eins zu eins kopiert, sondern Gegensätze betont und man sah sich auch als Konkurrenz zu Köln. Während dann in Köln die erste Kritik an der Reform aufkam, organisierte Mainz 1837 den ersten Rosenmontagsumzug unter dem Titel

„Krähwinkler Landsturm“. Bei diesem Umzug präsentierte sich erstmals die älteste Korporation, die spätere Mainzer Ranzengarde.

Die Fastnacht war geprägt von derben und anzüglichen Aktivitäten, derben Belustigungen und schlichtweg unorganisiert. Dies wollte der Kaufmann Nicolaus Krieger beenden. Sein Ziel war eine offizielle Organisationsform der Fastnacht, die das Treiben in gesittete Bahnen lenkte und zudem den Umsatz aber auch den Tourismus förderte.

Aus diesem Ursprung heraus entstand 1838 der Mainzer Carneval Verein – bis heute Organisator der Meenzer Straßenfassenacht.

Die Anfänge der Finther Fassenacht

Leider gibt es zu den Anfängen im 19. Jahrhundert keine Aufzeichnungen oder Belege. Ziemlich sicher ist jedoch, dass die politische Fastnacht im dörflich konservativen und überwiegend katholischen Finthen nicht sehr ausgeprägt war.

Belegt ist die Finther Fassenacht erst in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts. Am 23.02.1925 veranstaltete der „Gickelsverein Finthen“ einen närrischen Bunten Abend im Turnerheim. Auch ein „Karnevalverein Finthen“, Mitbegründer Ludwig Hochhaus, lud am 19.02.1927 zu einer Sitzung ebenfalls ins Turnerheim ein. Bei der Sitzung traten Peter Perske und Peter Häfner als Redner auf, den musikalischen Part übernahm die Feuerwehrkapelle Finthen. Aber nicht nur Vereine traten in Erscheinung, auch eine Finther Prinzengarde gab es zum damaligen Zeitpunkt.

Auf der Suche nach einem Vorgänger des heutigen FCV ist kein Vorbeikommen am „Carneval und Sparverein Knorrnkepp“, der am 11.03.1928 ins Leben gerufen wurde. In der Satzung war festgeschrieben, dass der Verein sich die „Pflege und Geselligkeit in der Fastnachtzeit“ auf die Fahnen schrieb. Als Sparverein (diese waren in Wirtshäusern und Schankgaststätten weit verbreitet) waren die Mitglieder verpflichtet, einmal pro Woche 1 Mark in ein Depot einzuzahlen. Dieses Geld wurde zur Finanzierung der Kampagne verwendet. Mit Finanzierung war aber auch gemeint, dass jedes Mitglied vor der Fastnacht aus diesem „Topf“ einen Geldanteil erhielt, damit er die Fastnacht ohne Geldsorgen feiern konnte. Als letzte Gastwirtschaft in Finthen praktizierte die „Försterklause“ dieses System. Das Jahr über konnten die Gäste Geld in „ihr“ Fach einwerfen, das dann vor Fastnacht von der Volksbank Finthen mit Zinsen ausgezahlt wurde.

Die „Knorrnkepp“ veranstalteten Maskenbälle im Adler, Sitzungen im Turnerheim und Umzüge. Dem Gründungsvorstand gehörten an:

1.Vorsitzender                     Karl Veit

2.Vorsitzender                     Philipp Geier

1.Schriftführer                     Johann Struth

2.Schriftführer         Adam Datz

1.Kassierer               Jakob Müller

2.Kassierer               Adam Schmitt

1.Beirat                     Jakob Binnefeld

2.Beirat                     Jean Schottler

Die letzte Sitzung der „Knorrnkepp“ fand 1938 statt. Danach löste sich der Verein auf.

Die Geschichte des FCV

Der FCV schlüpft aus dem Ei

Im Jahr 1947 sah es wie überall in Deutschland trist aus. Der 2. Weltkrieg war vorüber, die Städte und Dörfer lagen in Schutt und Asche. Finthen war französische Besatzungszone und die Franzosen regierten das Bergdorf von ihrem Büro in der Bahnhofstrasse aus. 143 Finther waren dem Krieg zum Opfer gefallen, zahlreiche Männer noch in Gefangenschaft. Es herrschte (Lebensmittel-) Not an allen Ecken. Das Vereinsleben war bereits durch die Nazis streng reglementiert worden und kam während des Krieges zum völligen Erliegen. 1945 gestatten die Franzosen nur einem Verein den Fortbestand: der Fontana. 

Im Jahr 1947 durften dann auch wieder Vereine gegründet werden. Traditionsvereine sind neu entstanden – neue Vereine kamen hinzu.

Mit einem Schreiben vom 16.03.1947 an die Bürgermeisterei Finthen, zu Händen der Militärregierung,  wurde die Geburt des FCV in die Wege geleitet.

„Unterzeichnete bitten um Genehmigung zwecks Gründung eines Carnevalvereins. Der Verein, der den Namen Finther Carneval Verein trägt, hat es sich zur Aufgabe gemacht, sich durch Humor zu einem kulturellen und wirtschaftlichen Faktor seiner Heimatgemeinde zu machen und die Carnevalstage in Finthen zu einem harmonischen und volkstümlichen Fest für alle zu machen“ (Auszug aus dem Schreiben vom

16.03.1947).

Die Unterzeichnenden und somit die Gründungsmitglieder waren Franz Brill, Ludwig Ries, Ludwig Weiser, Johann Andres und Philipp Herbert. Als Gründungsversammlung wurde der „2.Samstag nach Genehmigung des Vereins nachmittags um 20.00 Uhr“ beschlossen. Dies schien die französische Militärregierung jedoch nicht zu interessieren. Die Genehmigung wurde immer wieder hinaus geschoben und mit neuen Auflagen versehen. So mußte zum Beispiel ein Fragebogen mit insgesamt 116 Fragen in französischer Sprache beantwortet werden.

Gott sei Dank: es half alles nichts – die Gründungsversammlung wurde am 13.09.1947 um 20.00 Uhr im Jungenfeldschen Garten von Franz Brill eröffnet. Bei der Versammlung waren 30 Personen anwesend. Die erste Vorstandswahl brachte folgendes Ergebnis:

1.Vorsitzender         Franz Brill

2.Vorsitzender         Ludwig Ries

Kassierer                  Ludwig Weiser

Schriftführer            Helmut Deichmann

1.Beirat                     Johann Andres

2.Beirat                     Philipp Herbert

Der monatliche Beitrag betrug 1 Reichsmark. Die Mitgliederversammlung wurde durch die Satzung jährlich auf den 11.11. festgelegt. Mitglied konnte jeder werden der das 18. Lebensjahr vollendet hatte. Von Vorstandsposten ausgeschlossen waren ehemalige Mitglieder der NSDAP. Diese konnten aber Vereinsmitglied werden, wenn sie zuvor einen Fragebogen ausfüllten und die Mitgliedschaft von der Militärregierung genehmigt wurde.

Der FCV war geboren!

Jetzt geht´s los!

Bereits in der ersten Kampagne im Jahr 1948 waren bereits zahlreiche Veranstaltungen vorgesehen. Diese standen aber alle unter dem Genehmigungsvorbehalt der französischen Militärregierung. Um diese Genehmigungen zu erhalten, schrieb der 1. Vorsitzende Franz Brill als „Le Président“ an den „Monsieur Le Landrat“ und ersuchte die Erlaubnis für „deux fètes en masque (balles en costume)“, die am 8. und 10.02.1948 stattfinden sollten.

Beide Veranstaltungen wurden genehmigt und waren schnell ausverkauft. Hinzu kamen Sitzungen am 25.01. im Gasthaus Krone und am 07.02. im Saalbau des Jungenfeldschen Gartens. Alle Sitzungsbeiträge wurden zuvor einer „literarischen Zensur“ unter der Leitung von Ludwig Hochhaus unterzogen, um diese dann der Militärregierung vorlegen zu können.

Hierzu ein Beispiel aus dem Text von Curt Caprano, der den Till verkörperte:

Es kamen Elemente her

Ins deutsche Land, dem welken,

um unsre magre deutsche Kuh,

noch restlich auszumelken.

Die FCV eigene Zensur strich diesen Passus mit der Begründung: sie (die Kuh) hat sich im Ausland lang genug satt gefressen. Heute schwer nachzuvollziehen, aber die Zensur war notwendig, um die Genehmigung der Militärregierung zu erhalten, die diese Strophe wahrscheinlich ohnehin gestrichen hätte. Aber auch kleinere Korrekturen wurden angebracht. So wurde „am deutschen Rhein“ umgetextet zu „an unserem Rhein“ da die erste Formulierung zu nationalistisch war. Bei der ersten Sitzung überzeugten sich auch Vertreter der Militärregierung, dass alles korrekt ablief.

Der junge FCV hatte aber auch aus Mainz großartige Unterstützung. Der Mainzer Carneval Club leistete Schützenhilfe bei der Vereinsgründung und bei den Planungen in der ersten Kampagne. Bei der ersten Sitzung waren 26 Abgesandte des MCC im Publikum. Aber der MCC war nicht nur im Publikum vertreten: das erste FCV Komitee trug die Kappen des MCC, da für eine eigene Ausstattung (noch) kein Geld vorhanden war,

Das Komitee mit MCC Kappen bestand aus:

Ludwig Hochhaus (Sitzungspräsident)

Ludwig Ries (Protokoller)

Franz Brill

Philipp Herbert

Hans Becker

Johann Lehr

Willi Schmitt

Peter Lehr

Christoph Silz

Reinhold Silz

Ernst Beaury

 

Ein besonderer Programmpunkt in der Sitzung waren die „Finther Schoppesänger“, die sich erst gegründet hatten. Gründungsmitglieder waren Peter Häfner, Karl Ries, Georg Schnell, Engelbert Simon, Josef Beitz, Paul Rathgeber, Willi Wies und Kurt Schmitt. Verbindungsmann vom FCV zu den Schoppesängern war Chorleiter Karl Datz.

Die erste FCV Kampagne war ein voller Erfolg, auch wenn in den Sitzungseinladungen vermerkt war, dass das Eßbesteck mitzubringen ist. Als fastnachtlicher Lohn erhielten die Aktiven Holzorden, die mit der Laubsäge einzelnen hergestellt wurden.

Von den Erlösen aus der Kampagne stiftete der FCV 1.800 Reichsmark der Gemeinde, die das Geld an notleidende Finther Familien weitergab. Ebenso gewährte man der Kirche einen Zuschuß zur Glockenbeschaffung. Ende 1948 hatte der Verein exakt 100 Mitglieder.

Aber es war beim FCV auch nicht alles Gold was glänzte. Anstatt sich über den großartigen Erfolg der Kampagne zu freuen, gab es in der Mitgliederversammlung am 17.7.1948 einen Riesenkrach. Ausgangspunkt war ein Streit über die zukünftige Finanzierung der Schoppesänger. Der Streit eskalierte und im Zuge des Streits legten Franz Brill als Vorsitzender, der 2.Vorsitzende Ludwig Ries und Schriftführer Helmut Deichmann mit sofortiger Wirkung ihre Ämter nieder. Die verbliebenen Vorstände führten den Verein weiter bis zur nächsten Mitgliederversammlung, in der Ludwig Ries 1948 zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde.

Wirtschaftlich standen durch die Währungsreform 1948 schwierige Zeiten bevor. Von dem Vereinsvermögen in Höhe von 3.986,40 Reichsmark blieben nach der Reform nur 398,64 DM übrig.

Und so ging´s weiter:

Bereits ein Jahr nach der Vereinsgründung sahen im Jahr 1948 die Vereinsmitglieder die Notwendigkeit, einen Arbeitstrupp zusammen zu stellen, der sich fortan um die handwerklichen Arbeiten wie Bühnenbau, Saaldeko, Bewirtung etc. kümmerte. Der Kleine Rat entstand. Die ersten Kleinen Räte waren Hans Becker, Philipp Bender, Anton Friedrich, Johann Hefner, Philipp Herbert, Ludwig Hochhaus, Philipp Kohl, Richard Nack und Hans Silz. Verantwortlich waren Ludwig Weiser und Willi Schmitt.

Im Jahr 1949 übernimmt Karl Ries das Amt des Sitzungspräsidenten von Ludwig Hochhaus. Bei den Orden nahm man von den Holzorden Abstand und kreierte Emaille Orden, von denen das Stück 4,50 DM kostete. Engelbert Simon wurde Verbindungsmann zu den Schoppesängern.

Und noch etwas historisches: der FCV bezahlte 10.- DM an die Gemeinde, dass diese die FCV Veranstaltungen „ausschellte“ – also durch einen Offiziellen der Gemeinde öffentlich bekannt gab.

1950 wurde Willi Schmitt zum 1.Vorsitzenden gewählt, der dieses Amt bis 1952 innehat. Es gibt einen Wechsel beim Protokoll, das fortan von Engelbert Simon gehalten wird. 

Zum ersten Mal ließ 1951 der FCV Liederhefte für seine Veranstaltungen drucken: 1.000 Stück zu je 12 Seiten wurden hergestellt. Der FCV Kindermaskenball wurde im Jungenfeldschen Garten aus der Taufe gehoben.

Erneut wechselt der „Marschallstab“ der Vereinsführung von Willi Schmitt zu Reinhold Silz, der ab 1952 das Amt des Vorsitzenden 20 Jahre begleiten sollte. Bei den Vorstandwahlen wurden in den Vorstand berufen:

Reinhold Silz – 1. Vorsitzender

Hans Silz – 2. Vorsitzender

Albert Becker – Geschäftsführer

Adam Mayer – Schatzmeister

Beisitzer: Ludwig Hochhaus, Ludwig Ries, Engelbert Simon, Werner Weil, Willi Nikolaus, Gottfried Müller, Friedel Klein

Das Jahr 1952 war aber auch geprägt durch die Abspaltung der Finther Schoppesänger, die sich selbstständig machten. Aber bei der Zahl der Veranstaltungen ging es weiter aufwärts: Neben einem Kreppelkaffee im Turnerheim fanden an Fastnachtsonntag, Rosenmontag und Fastnachtdienstag drei Maskenbälle (Eintritt je 50 Pfennige) im Jungenfeldschen Garten statt. Der Verein gab insgesamt 70 Orden zum Stückpreis von 3,35 DM aus. Der spätere Präsident und heutige Ehrenpräsident Albert Becker trat erstmals als „Hofberichterstatter“ in Erscheinung und berichtete ausführlich über die Aktivitäten des FCV.

Einen weiteren personellen Umbruch gab es dann 1954. Einige ältere Komiteeter räumten ihre Plätze für Jüngere. Engelbert Simon wurde Sitzungspräsident und Reinhold Silz Protokoller.

In diesem Jahr trat Engelbert Simon auch erstmals als Clown auf.

Die Folgejahre verliefen weitestgehend unspektakulär. 1955 konnte der FCV erstmalig die Gonsbachlerchen auf seinen Sitzungen begrüßen. 1956 dann wurde mit Prinzessin Lucia I. und Prinz Ludwig I. ein Prinzenpaar gekürt.

Der Vorläufer der später berühmt – berüchtigten Herrensitzung, die „Noose – Sitzung“ wurde im Jahr 1958 aus der Taufe gehoben und fand im Turnerheim statt, bevor die 1. Herrensitzung dann am 16.01.1959 ebenfalls im Turnerheim über die Bühne ging. Das Jahr 1959 stand aber auch für die Gründung der FCV Amazonengarde am Fastnachtsamstag. Die Garde stand unter dem Kommando von Margot Schäfer und die Uniform hatte die Farben blau – weiß. Die neue FCV Geschäftsstelle wurde in der Mainzer Straße hinter dem Café Hitter eröffnet.

Die neue Amazonengarde, unter der Leitung von Margot Schäfer, stand dann 1960 erstmals auf der FCV Bühne.

1962 wurden alle Aktivitäten der Fassenacht wegen der Sturmflutkatastrophe in Hamburg abgesagt. Dennoch erscheint erstmalig ein Fastnachtmagazin des FCV der „Narrenspiegel“. Im Sitzungsbereich ist festzuhalten, dass Ludwig Frenz in die noch heute vorhandene Symbolfigur des FCV den Finther Gickel schlüpft. Später wird sein Sohn Stefan Frenz diese Tradition fortführen.

Ab 1965 werden die Maskenbälle aus Kostengründen in Kooperation mit der Sängervereinigung organisiert. Die Geschäftsstelle zieht in die Borngasse. Im darauffolgenden Jahr vertritt Ludwig Ries den Sitzungspräsidenten Engelbert Simon, der wegen eines Trauerfalls pausierte.

1967 begann die Finther Trachtenkapelle unter der Leitung von Heini Stadler sich in den FCV Sitzungen zu etablieren. Zunächst nur im 1. Sitzungsteil wohingegen die Kirchenmusik den 2. Teil begleitete.

Im Folgejahr 1968 veranstaltet der FCV erstmals eine Sitzung außerhalb von Finthen: in Appenheim mit Hans Stenner als Protokoller. Aber auch die Zahl der Veranstaltungen in Finthen kann sich sehen lassen. Vier eigene Maskenbälle und zwei in Kooperation mit der Sängervereinigung bezeugen starkes fastnachtliches Engagement.

Das 2 x 11jährige Jubiläum 1969 wird mit einer Feier in der Turnhalle in der Lambertstraße begangen. Ein gewisser Herbert Schäfer ist Komiteemitglied. Das erste Kinderprinzenpaar mit Harald Simon und Christel Weil wird 1970 inthronisiert. Zum 25jährigen Jubiläum 1972 erhält der FCV aus den Händen des Oberbürgermeisters Jockel Fuchs die Gutenbergbüste. Bei der Jubiläumssitzung treten bekannte MCV Aktive wie Ernst Neger und Dr. Willi Scheu auf. Auch das Mainzer Prinzenpaar ist anwesend.

Der noch heute für die Finanzierung der Fastnacht wichtige 111er Club wurde gegründet. Aber 1972 gab es auch Schattenseiten. Durch das Ableben von Reinhold Silz als 1. Vorsitzendem und Ludwig Geyer als Zugmarschall und Chef des Kleinen Rats entstanden personelle Vakanzen. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wurde Engelbert Simon zum neuen Vorsitzenden und Ernst Mayer zum neuen Zugmarschall gewählt. Engelbert Simon sollte bis 1982 die Geschicke des FCV leiten.

Dann kam der große Hallenumzug: im Jahr 1974 wurden die ersten Sitzungen im neuen Bürgerhaus abgehalten. Der Bau des Bürgerhauses war eine von vielen Zusagen, die die Stadt Mainz den Fintherinnen und Finthern machte, um die selbstständige Gemeinde von der Eingliederung zur Stadt zu „überzeugen“. Die erste Herrensitzung im neuen Bürgerhaus war mit 750 Personen restlos ausverkauft. Die Geschäftsstelle zog wieder einmal um; diesmal in die Poststraße 26.

Um auch außerhalb der Kampagne Präsenz zu zeigen, richtete der FCV 1978 die Kerb aus. Und wieder ein Umzug der Geschäftsstelle, die nun in die Jungenfeldstraße zog, wo FCV Mitglieder in Eigenarbeit die Räume umbauten.

Im Jahr 1980 veranstaltet der FCV sein erstes Sommerfest, um mit dem Gewinn den Finther Zug zu finanzieren. Dieser kostete damals ca. 5.000.- DM.

1982 gab es dann erneut Veränderungen im Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzte:

Albert Becker – 1. Vorsitzender

Herbert Schäfer – 2. Vorsitzender

Werner Weil – 2. Vorsitzender

Egon Lehr – Schatzmeister

Beisitzer: Willi Nikolaus, Günter Müller, Norbert Linke, Norbert Köhler

Eine der legendärsten Veranstaltungen wurde 1985 vom FCV zum Leben erweckt: Der Altweiberball. 1985 war aber auch die Übergabe des Marschallstabs des Finther Gickel Ludwig Frenz an seinen Sohn Stefan, der diese Rolle bis heute mit Bravour verkörpert.

Das erste Ordensfest fand dann 1986 im Bürgerhaus statt und Stefan Frenz wurde Sitzungspräsident. Im Jahr 1991 dann erneuter Ausfall der Fastnacht – dieses Mal wegen des Golfkrieges. Die Absage trifft den FCV besonders, denn eigentlich sollte das 4x11jährige gefeiert werden. Nach dem Ausscheiden von Ernst Mayer übernahm Ludwig „Patrick“ Schmitt das Amt des Zugmarschalls. Unterstützt wurde er von Marc Ehling, der als Zugkoordinator fungierte und die stetig steigenden Organisationsaufgaben mit bewältigte. Eine Funktion, die nach dem Ende der Amtszeit im Jahr 2016 entfiel. Stattdessen wurde unter der Leitung des neuen Zugmarschalls Michaela Scheitinger ein Zugausschuß (Mitglieder: Udo Veit, Andreas Gladden, Kevin Gladden) etabliert, der sich um die immer größer werdende, komplette Organisation des Finther Fastnachtsumzugs kümmert.

Im Jahr 1992 wird die Organisation des Sommerfestes zum vorläufig letzten Mal durchgeführt.

Erst im Jahr 2012 wurde das Sommerfest wieder zum Leben erweckt. Auf dem Jungenfeldschen Platz konnte von da an wieder gegessen, getrunken und gefeiert werden – alles zum Wohle unseres Zuges, der jeden Euro an Einnahmen benötigt. Alsbald stellte man jedoch fest, dass die Besucherschar über eine bestimmte Anzahl von Stammgästen, meist Vereinsmitglieder, nicht hinauskam. Aus diesem Grund findet das FCV Sommerfest seit 2017 zusammen mit dem Privaten Rallye Club (PRC) Finthen und dem Förderverein der Grundschule statt. Herausragend ist dabei ohne Zweifel das Bobby Car Rennen um den „Großen Preis von Finthen“, das der PRC organisiert.

1994 wird Ulli Nieß zum 1. Vorsitzenden gewählt, gibt das Amt aber nur 2 Jahre später an Herbert Schäfer ab, der dieses dann bis 2013 ausübt. Jeanine Schäfer gründet die FCV eigene Ballettgruppe „Body & Soul“.

Mit dem Vorsitz von Herbert Schäfer stieg der Bekanntheitsgrad des FCV auch Dank dessen politischer Tätigkeit. Dennoch geriet der FCV Anfang der 2000er Jahre finanziell in unruhiges Fahrwasser und konnte seine Zahlungsfähigkeit nur mit privaten Spenden aufrechterhalten. Mit dem Wechsel zu Werner Lührs als Schatzmeister bekam man die Ausgaben unter Kontrolle und bald schon gehörten die Probleme der Vergangenheit an. 

Im Jahr 2013 wurde der bisherige Sprecher des Komitees Volker Conradi in der Mitgliederversammlung auf Vorschlag von Herbert Schäfer als 1. Vorsitzender gewählt.

Die FCV Veranstaltungen

Veränderungen gibt es überall und stetig. Auch bei den FCV Veranstaltungen änderte sich in all der Zeit so manches.

Zug der Finther Lebensfreude

Der erste „Fastnachtsumzug“ zog im Jahr 1949 durch Finthen: spontan sammelte sich das Komitee und fuhr in einer Kutsche, begleitet durch die „Ein-Mann-Kapelle-Ludwig Ries“ durch Finthen. Sozusagen die Anfänge des Zugs der Finther Lebensfreude.

Ein Jahr danach 1950 wurde am Fastnachtsonntag erneut ein Fastnachtsumzug improvisiert, an dem auch der Turnverein und der Reiterverein Finthen teilnahmen. Der Finther Zug bekam weiteren Zuspruch und im Jahr 1951 nahmen auch die Schoppesänger, die Haubitze und der Radfahrverein teil.

Sodann erfolgte im Jahr 1953 die Geburtsstunde des „Zug der Finther Lebensfreude“. Zugmarschall Johann Andres organisierte mit Adam Mayer, Ludwig Geyer, Albert Becker, Engelbert Simon und Werner Weil den ersten „echten“ Finther Fastnachtsumzug. Der Zugweg führte über Bahnhofstraße, Prunkgasse, Mainzer Straße, Ludwigstraße, Schillerstraße, Heidesheimer Straße, Taunusstraße, Goethestraße, Kirchgasse, Bahnhofstraße, Feldbergstraße in die Budenheimer Straße.

Auch in den Folgejahren wuchs der Finther Umzug stetig an Teilnehmerinnen und Teilnehmern, so dass 1956 fast alle Ortsvereine sich beteiligten. Mit dabei war auch das erste Finther Prinzenpaar Prinzessin Lucia I. und Prinz Ludwig I..

1961 hatte der FCV Fastnachtsumzug bereits 33 Zugnummern. Herausragende Teilnehmer die US Big Bands aus Bad Kreuznach und Bamberg. 1962 fiel infolge der Sturmflutkatastrophe in Hamburg, wie oben bereits erwähnt, die komplette Fastnacht und somit auch der Zug aus.

Als es dann 1963 wieder weitergeht, ist der FCV Umzug größer als je zuvor: allein die „Schloofhaube“ stellen 9 Zugnummern. Hinzu kommen fast alle Ortsvereine und zum Teil auch Stammtische, wie der Stammtisch Reibeisen. Auch im Jahr 1965 wächst der Zug weiter und hat jetzt 51 Zugnummern. Dies sollte aber noch nicht das Ende des Teilnehmerfeldes sein, denn der Zug wächst und wächst und besteht 1970 aus 61 Zugnummern und 6 Musikzügen.

Im Jahr 1985 stand dann die Durchführung des Zugs der Finther Lebensfreude auf der Kippe, da an Fastnacht die Finther Straßen vereist und zugeschneit waren. Nur mit Hilfe der ortsansässigen Landwirte, die ihre Traktoren zur Schnee- und Eisbeseitigung einsetzten, konnte der Zug gerettet werden.

Die Expansion des Finther Zugs mit Zugmarschall Ernst Mayer war nicht zu stoppen. 1986 säumten mittlerweile über 50.000 Besucherinnen und Besucher die Zugstrecke. 1991 dann erneuter Ausfall der Fastnacht – dieses Mal wegen des Golfkrieges. Die Expansion des Zuges war trotzdem noch nicht abgeschlossen. Ab Ende der 90er Jahre bis weit in den Anfang dieses Jahrhunderts wuchs der Zug weiter und hatte teilweise rund 120 Zugnummern. Die Besucherzahl stieg mit den Zugnummern und es säumten über 80.000 Menschen den Zugweg. Bei den Aktiven war längst die zumutbare Grenze der ehrenamtlichen Organisation überschritten.  

Der immer größer werdende Zug hatte aber auch seine negativen Auswirkungen. An bestimmten Stellen am Zugweg sammelte sich vermehrt ein jugendliches Publikum, dass sich für den Zug wenig bis überhaupt nicht interessierte, sondern unter Alkohol- und Drogeneinfluss nur auf Krawall aus war. Dies erforderte schließlich eine große Polizeipräsenz, die viele Eltern mit Kindern abschreckte, für den Zug nach Finthen zu kommen. Der FCV versuchte mit allen Mitteln, zum Beispiel die Abschaffung des Zugfestes in der Bierothstraße, dieser Entwicklung entgegen zu steuern: es half jedoch nichts. Die Gruppen hatten den Zug als willkommene Gelegenheit Radau zu machen fest in ihrem Terminkalender verankert.

Es folgte wahrlich keine leichte Zeit für den FCV Zug. Die finanziellen Aufwendungen, schnellten drastisch in die Höhe und sollten sich in den Folgejahren noch weitaus mehr steigern. Neben den problematischen Jugendgruppen ist der Unglücksfall bei der Love Parade in Duisburg zu erwähnen. Hier verstarben zahlreiche Menschen und den Behörden wurde letztlich mangelnde Aufsicht und Sorgfalt bei der Planung dieser Großveranstaltung mit zehntausenden von Besuchern vorgeworfen. Dies führte bundesweit zu einer wahren Flut von Auflagen und Vorschriften bei Massenveranstaltungen. Mit über 50.000 Besucher:innen war auch unser Zug hiervon betroffen. Aus anfänglichen 6.000.- € Organisationskosten wurden schließlich im Jahr 2020 fast 30.000.- €.

Eine Summe, die der FCV alleine mit den wenigen Veranstaltungen nicht stemmen konnte. Volker Conradi ging 2014 dazu über, den „Zug der Finther Lebensfreude“ als positiven Imageträger zu vermarkten, um somit wichtige Einnahmen zu generieren. Als Hauptsponsor gewann er die VR Bank Mainz, die fortan ihren Namen im Zug wiederfand. Der neue Name des Zuges „VR Bank Mainz – Zug der Finther Lebensfreude“ war entstanden. Weitere wichtige Sponsoren, regional und überregional, konnten gewonnen werden. So sind bis heute die VR Bank Mainz, das Finther Traditionsunternehmen Pütz & Lehr genauso treue Sponsoren wie Entega, Fraport AG oder das Atrium Hotel (eine Auflistung aller Sponsoren im Jahr 2022 findet sich am Ende der Chronik).

Mit den Einnahmen der Sponsoren und der jährlichen Spende des 111er Clubs konnte der Finther Zug bislang am Leben gehalten werden. Ohne dieses Geld gäbe es heute keinen Finther Zug mehr!

Herrensitzung

Die einst populärste Herrensitzung in ganz Mainz fand im Laufe der Jahre immer weniger Anklang. Längst vorbei sind die Zeiten, als Albert Becker für die Herrensitzung in den 70er und 80er Jahren des vorigen Jahrtausends aus der Mainzer Rheingoldhalle schmälere Tische als im Bürgerhaus vorhanden waren nur für die Sitzung anfahren ließ. Schmälere Tische bedeuteten mehr Reihen, mehr Sitzplätze und somit auch mehr Einnahmen. Die Karten waren begehrt und schon Monate vorher war die Sitzung ausverkauft, wobei auch der Erwerb der Karten weitestgehend nur mit „Vitamin B“ möglich gewesen war. Großen Zuspruch fand die Herrensitzung vor allem bei Unternehmen, die ihrer Belegschaft die Sitzung spendierten. Große Kartenkontingente wurden zum Beispiel an die Firmen Pütz & Lehr oder Coca – Cola verkauft.

Im Jahr 2002 läutete dann ein Eklat bei der Sitzung das endgültige aus ein: eine Stripperin zog sich, entgegen der Absprache, auf der Bühne komplett aus. Allerdings konnte nur das (noch männliche) Komitee alles bestaunen, da die Dame sich nur mit ihrer Hinteransicht dem Publikum nackt zeigte. Ein Jahr später dann 2003 die letzte Herrensitzung erneut mit einem nicht geplanten „Highlight“:  zwei brasilianische Tänzerinnen in ihren Sambakostümen sollten ihre Tanzshow nur auf der Bühne darbieten. Wohl animiert durch das johlende Männerpublikum gingen sie jedoch von der Bühne und tanzten auf allen Tischen quer durch den Saal. Das Volk tobte. Sitzungspräsident Stefan Frenz bekam die Masse nicht mehr in den Griff und schickte die Uffstumber in den Saal, die Mädels einzufangen. Leider waren es Uffstumber, die sichtlich Gefallen an den Mädels fanden und eifrig mittanzten. Zur Entschuldigung muß erwähnt werden, dass zu dem damaligen Zeitpunkt im Komitee noch reichlich Alkohol getrunken wurde. Nach über einer halben Stunde Ausnahmezustand drohte Stefan Frenz mit dem Abbruch der Sitzung und langsam kehrte wieder Normalität ein. Stripperin, Sambatänzerinnen und ein Rückgang der Kartenverkäufe besiegelten schließlich die einst so erfolgreiche FCV Herrensitzung.

In den zwei Jahren danach testete der FCV mit der HeDa – Sitzung ein neues Format. Männer und Frauen saßen getrennt durch eine grüne Wand aus hohen Pflanzen im Saal. Sitzungspräsidentin war Giesela Abels. Kurz und schlecht: das Format fiel beim Publikum durch und die Sitzung wurde nach zwei Jahren gestrichen.

Altweiberball

Auch der FCV Altweiberball mit bis zu 1.000 Besucher:innen im teilweise komplett überfüllten Bürgerhaus war jahrelang ein Erfolgsgarant mit bester Stimmung und hohen FCV Einnahmen. Bis andere Vereine das Potential eines Altweiberballes ebenfalls entdeckten und das Publikum vermehrt zu anderen Bällen ging. Auch die Erweiterung der Mainzer Straßenfastnacht mit einer Open Air Veranstaltung auf dem Schillerplatz mit Livemusik tat ihr übriges. Es ist nun mal kostengünstiger sich im Discounter mit Getränken zu versorgen und ohne Eintritt zu feiern.

Der FCV probierte mit verschiedenen Alternativen dem Trend entgegenzusteuern: DJ Party mit Radio Rockland, die in Rheinhessen bekannte Band Les Patrons etc. Es half alles nichts. Im Jahr 2016 mußte der Altweiberball aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden.

Zu diesem Zeitpunkt fand bereits der Fastnachtsonntagball schon lange nicht mehr statt. Hier waren es vor allem personelle Probleme, da nach der Organisation und dem Ablauf des Zuges mit anschließendem Empfang in der VR Bank kein Aktiver mehr Lust hatte, auch abends für den FCV zu rackern. Irgendwann möchte jede / jeder auch mal Fassenacht feiern und nicht nur arbeiten.

SWR 4 Radiofastnacht

Eine besondere und herausragende Sitzung bescherte ab 1995 dem FCV der damalige FCV Geschäftsführer und im Hauptberuf inzwischen Programmdirektor des Südwestrundfunks

SWR4 Matthias Stapf. Er hatte die Idee einer SWR 4 Radiofastnacht. Der SWR organisiert die Redner und Gruppen während der FCV sich um die komplette Logistik mit Komitee, Aktivenbewirtung etc. kümmert. Die Sitzung wird aufgezeichnet und vor Fastnacht in einem zweistündigen Ausschnitt im Radio auf SWR 4 gesendet. Eine Erfolgsstory die ihr silbernes Jubiläum im Jahr 2020 feiern konnte. Sitzungspräsident war zunächst die Mainzer Fastnachtslegende Joe Ludwig der später von dem FCV Sitzungspräsidenten Stefan Frenz abgelöst wurde. Bedingt durch den Neubau des Finther Bürgerhauses zog die SWR 4 Radiofastnacht ab 2017 vom Bürgerhaus in die Gut Stubb von Mainz, das Kurfürstliche Schloß, und wird von dort auch hoffentlich noch mindestens die nächsten 25 Jahre auf Sendung gehen. 

Prunksitzungen

Was die Sitzungen anbelangt, veranstaltete der FCV zunächst zwei „Sitzungen mit Damen“ im Bürgerhaus. Traditionell die Fastnachtsamstag Sitzung und der jeweilige Samstag vor Fastnacht.

Mit den rückläufigen Einnahmen wurde auch die 1. Sitzung vor Fastnacht auf den Prüfstand gestellt. Im Großen Saal des Bürgerhauses waren vornehmlich Ehrengäste und befreundete Vereine und Korporationen eingeladen, so dass fast keine Einnahmen erzielt wurden. Der Kleine Saal blieb geschlossen. Da auch zur damaligen Zeit der FCV kaum auf eigene aktive Redner und Gruppen zugreifen konnte, entwickelte sich die Sitzung zu einem finanziellen Fiasko. Mehrere tausend Euro Verlust konnte und wollte sich der FCV nicht mehr leisten und so wurde 2005 zum letzten Mal zur „1. Sitzung mit Damen“ vor Fastnacht eingeladen.   

Wenn auch die Sitzung vor Fastnachtsamstag wegfiel, hat sich der FCV eine Tradition trotz aller Irrungen und Wirrungen erhalten: die Sitzung an Fastnachtsamstag. Während des Bürgerhausneubaus allerdings konnte sie an diesem Termin 2018 und 2019 nicht stattfinden. Der Draiser Carneval Club, der seine Sporthalle als Ausweichhalle zur Verfügung stellte, hat ebenfalls seinen Traditionstermin am Fastnachtsamstag. Also plante der FCV eine Woche früher und hatte beim gemeinsamen Dekoaufbau und auch sonst viel Spaß mit den Kolleginnen und Kollegen des DCC. Freundschaften wurden neu geknüpft bzw. vertieft. Die beiden Sitzungen waren erfolgreich, wenn auch nicht alle Finther:innen den Weg nach Drais, trotz fast kostenfreiem Shuttlebus, gesponsort durch die Fa. Omnibusbetriebe Lehr, fanden.

Nicht ganz reibungslos verlief nach dem Rückzug von Stefan Frenz als Sitzungspräsident

(berufliche Gründe) die Besetzung dieses Amtes. Nach einer kurzen hessischen Aushilfe fiel die Wahl auf ein Komiteemitglied, der allerdings seine Schlagfertigkeit in Komiteesitzungen leider nicht auf die Bühne bringen konnte. Nach nur einer Sitzung trat er von seinem Amt zurück und das Komiteemitglied Carsten Frenz - Seipel übernahm, der allerdings aus privaten Gründen nur wenige Tage vor der Sitzung 2020 ebenfalls sein Amt niederlegte. Der 1. Vorsitzende Volker Conradi, der Carsten 2 Jahre zuvor schon einmal krankheitsbedingt in der 2. Sitzungshälfte vertrat, sprang ein.

Finther Kneipenfastnacht

Im Jahr 2014 hatte der Sprecher des Kleinen Rates und Programmchef Andreas Gladden die Idee, die Kneipenfastnacht in Finthen wieder zu beleben. Was könnte da näher liegen, als diese dort zu veranstalten, wo der FCV schon früher Fastnachtsitzungen organisierte: im Turnerheim bei Lothar! Die Kneipenfastnacht sollte bewußt unkomplizierter als eine Sitzung sein. Redner, Gruppen, Gespräche der Gäste und Essen setzen einen Kontrapunkt zu den großen, minutiös geplanten Saalveranstaltungen. 2015 wurde dann diese Idee umgesetzt und mit nur 45 Sitzplätzen war der Raum schnell ausgebucht. Das Format sprach sich in Finthen herum. Bereits im Folgejahr wurden zwei Veranstaltungen angeboten und dann zusätzlich der Altweiberdonnerstag unter dem Motto: Wir machen Altweiber! Bei allen drei Veranstaltungen sind unterschiedliche Aktive eingeladen, wobei der Altweibertag ganz im Zeichen von Gesang und Gesellschaftsspielen steht. Dreistündige Kurzweil für wenig Geld! Das kommt an!

Kindersitzung

Wenig Geld, genauer gesagt kostenfreier Eintritt ist das Stichwort für die FCV Kindersitzung, die von der Jugendbeauftragten Tanja Conradi erstmalig 2014 organisiert wurde. Abwechselnd zu Ballettdarbietungen und Gesang finden Spiele statt und zum Abschluß streuen die Aktiven kiloweise Süßigkeiten unter das junge Narrenvolk. Die Kindersitzung ist seitdem mit rund 400 Kids zuzüglich Eltern in Finthen und Umgebung für beste Kinderfastnacht bei freiem Eintritt bekannt und ein großartiger Erfolg geworden.

Finther Narrenmanifest

Im Jahr 2017 etablierte der FCV ein „Finther Narrenmanifest“ am Neujahrstag. Nach dem Umzug der Garden in der Stadt am Vormittag wird die Finther Fastnacht am 01.01. um 15.11 Uhr vor der FCV Geschäftsstelle auf dem Jungenfeld Platz eröffnet. Neben offiziellen Reden,

u. a. des amtierenden Ortsvorstehers, verkündet unter den Bekundungen des Publikums („Wir schwören“ ) der Sprecher des Komitees Uwe Greiner die Narrengesetze. Mit dem Hissen der FCV Fahne und kostenfreiem Glühwein für die Bevölkerung die ideale Einstimmung auf die närrische Zeit.

Die Organe des FCV

Der Vorstand

Wichtigstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung, die den Vorstand mit geschäftsführendem Vorstand alle drei Jahr wählt. Dem geschäftsführenden Vorstand des FCV gehören gemäß Satzung der / die Vorsitzende, die beiden Stellvertreter:innen  und der / die Schatzmeister:in an. Aktuell setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

1.Vorsitzender und Sitzungspräsident:

Volker Conradi

2.Vorsitzender und Geschäftsführer:

Kevin Gladden

2.Vorsitzender und Sprecher des Kleinen Rats:

Andreas Gladden

Schatzmeisterin:

Sylvia Weber

Schriftführer:

Martin Rudolph

Jugendbeauftragte und Merchandising:

Tanja Conradi

Veranstaltungsleiterin:

Doreen Witt

Sprecher des Komitees:

Uwe Greiner

Zugmarschall:

Michaela Scheitinger

                                  

                                  

Neben dem Vorstand besitzt der FCV weitere Organe und Gruppen, die nachfolgend vorgestellt werden.

Das Komitee

Bei allen Fastnachtsvereinen bildet das Komitee das Aushängeschild des Vereins. Die Berufung zum Komiteemitglied sollte als Ehre empfunden werden. Die Aufgabe der Komiteemitglieder ist, den Verein nach innen und außen zu repräsentieren und ihn finanziell mit dem Komiteebeitrag zu unterstützen. Bei einigen Vereinen ist ein relativ hoher Beitrag zu zahlen. Als Ausgleich müssen die Mitglieder jedoch keine Vereinsarbeit (z. B. Wagenbau, beladen mit Wurfmaterial etc.) verrichten. Der FCV hatte sich jedoch schon immer dafür ausgesprochen, dass das Komitee kein elitärer Kreis bleibt, sondern eine gesunde, gesellschaftliche Mischung des Ortes widerspiegelt.  Finanziell besser gestellte Mitglieder waren schon immer genauso dabei wie handwerklich begabte Mitstreiter. So gehört das FCV Komitee nicht zu denen, die andere arbeiten lassen und selber nur „winke, winke“ machen. Während und außerhalb der Kampagne wird eifrig gewerkelt und an Fastnacht ein für alle leistbarer Komiteebeitrag entrichtet.   

Eine wahre Revolution ereignete sich beim FCV dann im Jahr 2018. Nach langen internen Debatten und trotz durchaus auch skeptischen bis ablehnenden Haltungen ernannte der FCV im 72. Jahr seines Bestehens erstmalig Frauen für das Komitee. Dem Vorsitzenden, der schon länger diesen Gedanken verfolgte, kam dabei der Umstand zu Hilfe, dass seit einigen Jahren die Anzahl der Komiteeter zurück ging und vor jeder Sitzung die bange Frage gestellt wurde: Hammer dann aach 11 Leit? Es klappte zwar immer, aber auf Dauer war dies kein Zustand - die Gunst der Stunde wurde genutzt!

Mit Sylvia Weber, Doreen Witt, Michaela Scheitinger, Tanja Conradi und Anne Fischer wurde das Komitee mit Damen erweitert, die zudem auch fast alle als Vorstandsmitglieder fungieren und sich in besonderer Weise für den FCV engagieren. Nach anfänglicher Skepsis spielte sich alles schnell ein und die Damen sind heute unverzichtbarer Teil des Komitees.

Dem aktiven Komitee gehören aktuell an:

Uwe Greiner als Komiteesprecher

Udo Veit als Stellvertreter

Marc – Antonin Bleicher

Volker Conradi

Tanja Conradi

Thomas Fischer

Anne Fischer

Carsten Frenz - Seipel

Erich Gerstner

Andreas Gladden

Kevin Gladden

Albert Grätz

Oliver Henn

Martin Rudolph

Herbert Schäfer

Michaela Scheitinger

Sylvia Weber

Doreen Witt

Fritz Schwinn

Sylvia Weber

Doreen Witt

 

Der Kleine Rat

Jeder Fastnachtverein und jede Garde besitzt ein eigenes Helferteam, das sich mit tatkräftiger Arbeit einbringt: Auf- und Abbau der Bühnen- und Saaldekoration, Einlassdienste, Aktivenbewirtungen und alles was sonst noch an Arbeit zu verrichten ist. Dieses Team ist beim FCV der Kleine Rat, kurz KR genannt.

Gegründet wurde der KR im Jahre 1948, dementsprechend bereits ein Jahr nach der Vereinsgründung. Der KR ist in der Satzung des FCV als Organ enthalten und der Sprecher des KR (es gab in der Vergangenheit nur Sprecher) ist gemäß Satzung Mitglied im Vorstand. Der erste Sprecher des KR war Ludwig Weiser dem im Jahr 1962 Franz Strauch folgte. Im Jahr 1963 wurde Ludwig Geyer bei einer Versammlung in der „Försterklause“ zum Leiter gewählt.

Der immer größer werdende Aufwand im Bereich der Bühnen- und Saaldeko sollte durch Arbeitsausschüsse aufgefangen werden, denen insgesamt 40 Personen angehörten. Tatsächlich aber kamen zu den Arbeitseinsätzen lediglich 18 KR Mitglieder. Frust und Ärger waren die Folge – ein Umstand, der sich über die Jahrzehnte gehalten hat. Leider!

Nach dem Tod von Ludwig Geyer im Jahr 1973 berief der Kleine Rat Heinz Storch zum neuen Leiter, der dieses Amt bis 1981 bekleiden sollte, bevor er von Paul Thürmer abgelöst wurde.

Aber nur zwei Jahre später 1983 wechselte erneut die Führung zu Norbert Linke, der diese dann 1991 an Heinz Krötz weitergab. Von 1995 bis 2007 war Paul Brenzinger Sprecher des KR und gab das Amt dann Andreas Gladden ab.

Die Zahl der Mitglieder im KR bewegt sich seit einigen Jahren bei ca. 25 Personen, wobei mittlerweile auch viele Doppelfunktionen (Komitee- und KR – Mitglied) zu verzeichnen sind. Diese Doppelmitgliedschaft ist durchaus positiv zu sehen, denn noch in den 90er Jahren herrschte zwischen Komitee und KR zum Großteil eisiges Schweigen und teilweise sogar regelrechte Feindschaft. Erst mit Andreas Gladden als KR Sprecher und Volker Conradi als Komiteesprecher wurde das Verhältnis zwischen den beiden Gruppen entspannter und seit ein paar Jahren herrscht ein gutes Miteinander. Dies wird unter anderem deutlich am gemeinsamen Dekoaufbau, bei dem seit vielen Jahren Komiteeter und KR – Mitglieder zusammenarbeiten.

Aber auch der jährliche Aktivenausflug wird seit geraumer Zeit zusammen organisiert, was früher undenkbar war.

Den aktiven Kleine Rat gehören aktuell an:

Andreas Gladden als Sprecher

Thomas Fischer als Stellvertreter

Tanja Baumeister

Monika Binnefeld

Paul Brenzinger

Tanja Conradi

Volker Conradi

Heinz Ehling

Marc Ehling

Anne Fischer

Kevin Gladden

André Guttmann

Kurt Gödderz

Waltraud Gremm

Margret Kindgen

Tim Theobald

Alexander Schnick

Michaela Scheitinger

Thomas Koffler

Klaus-Dieter Thieme

Gerlinde von Pelchrzim

Herbert Weil

Stefan Weil

Susanne Degenhardt

Doreen Witt

Sylvia Weber

Die Zugleitung

Ein Fastnachtsumzug benötigt auch eine ordnende Hand, die sich um die Organisation kümmert. Allerdings hielt sich der organisatorische Aufwand zunächst in bescheidenen Grenzen. Ein Zugmarschall konnte sich sogar erlauben nach der Aufreihung der Zugteilnehmer und Verteilung der Zugnummern in Urlaub zu fahren. Heute ein Ding der Unmöglichkeit! Während seit den Anfängen des Zuges ein Zugmarschall als Vorstandsmitglied für den Finther Umzug verantwortlich war, wurde in den 90er Jahren mit dem Zugkoordinator eine weitere Vorstandsstelle geschaffen. Zugmarschall Ludwig „Patrick“ Schmitt und Zugkoordinator Marc Ehling waren die ersten, die den immensen Aufwand „zu spüren bekamen“.

Nachdem beide ihre Ämter abgaben, wurde eine Zugleitung etabliert. Den Vorsitz der Zugleitung hat der / die vom Vorstand zu wählende Zugmarschall. Der / die Zugmarschall vertritt als Mitglied des Vorstandes die Zugleitung, die sich aktuell wie folgt zusammensetzt:

Zugmarschall Michaela Scheitinger

Udo Veit

Kevin Gladden

Dieses Team kümmert sich um alles rund um den „VR Bank Mainz – Zug der Finther Lebensfreude“. Hauptaufgabenbereich ist heutzutage ein fast 100-seitiges Sicherheitskonzept, dass von der Stadt Mainz für die Genehmigung des Zuges verlangt wird. In diesem Konzept ist alles enthalten vom Ablauf des Zuges bis zur Gefahrenabwehr.

Dennoch birgt der Zug mit seinen vielfältigen Gefahrenpotentialen ein großes Risiko für den FCV als alleinigem Veranstalter. Insbesondere der geschäftsführende Vorstand könnte bei einem Unfall oder Schaden von Beteiligten zur Rechenschaft vor einem Gericht gezogen werden. Aus diesem Grund hat der FCV alle organisatorischen Dinge rund um die Sicherheit einem externen Unternehmen übertragen. Diese Maßnahme gibt dem Vorstand Rechtssicherheit und befreit die einzelnen Vorstandsmitglieder vor Geld- oder gar Haftstrafen, wenn Sicherheitsversäumnisse nachgewiesen würden.

Der 111er Club

Wie jeder Fastnachtsverein oder jede Garde hat auch der FCV seine privaten Sponsoren. Ist es bei anderen Vereinen oder Korporationen zumeist der „Große Rat“ besitzt die Sponsorengruppe des FCV bereits durch ihren Namen ein Alleinstellungsmerkmal in der Meenzer Fassenacht: der „111er Club“.

Der 1972 u.a. von Albert Becker gegründete Club ist nicht in der Satzung des FCV verankert und damit auch kein offizielles Organ des FCV. Er organisiert seine Aktivitäten, wie gemeinsame Ausflüge, Weihnachtsfeiern oder das berühmte Spargelessen in „Stein´s Traube“ selbstständig. Seine vornehmste Aufgabe ist die finanzielle Unterstützung des FCV für dessen Brauchtums-

pflege. Zunächst finanzierte der FCV mit der Spende des 111er Clubs seine verschiedenen fastnachtlichen Aktivitäten, wie z. B. die Fastnachtsveranstaltungen, insbesondere die Kindermaskenbälle. Seit der oben beschriebenen Kostenexplosion des Finther Zuges werden die jährlichen Spendengelder ausschließlich zur Zugfinanzierung eingesetzt.

Der erste Sprecher des 111er Clubs war Willi Brodhecker, der 1985 von Ludwig Lehr abgelöst wurde. Seit 1995 steht Klaus Dressler an der Spitze der 111er.

Auch für die Zukunft werden die jährlichen Spenden der 111er ein unverzichtbarer Baustein für die Gesamtfinanzierung des FCV sein, so dass alle, die den FCV finanziell unterstützen möchten, gerne willkommen sind.

Was es sonst noch gibt

Der FCV ist seit einigen Jahren auch im Bereich des sogenannten Merchandising erfolgreich. Unter Merchandising versteht man alle (Fan-) Artikel, die der FCV innerhalb und außerhalb der Kampagne verkauft. Hierunter fallen unsere jährlichen Zugpins, FCV Schals oder weitere Fastnachtartikel wie Leuchtstäbe, Leuchtventilatoren, FCV Enten als Schlüsselanhänger oder in mühevoller Handarbeit von Sylvia Weber und Margret Kindgen gefertigte Ohrringe, Arm- und Halsbänder als Fastnachtschmuck. Den finanziellen Erfolg dieses Geschäftszweigs verdankt der FCV dem Vorstandsmitglied Tanja Conradi, die mit ihrer Mitstreiterin Christina Fischer unermüdlich bei allen Veranstaltungen und auch „uff de Gass“ die Artikel verkaufen. Weitere FCV Mitglieder wie Annedore Stumps, Heike Veit oder Heike Nostadt sind unterstützend mit am Werk. Längst hat sich der Verkauf zu einer hohen und festen Einnahmegröße im Budget des FCV entwickelt.

Auch außerhalb der närrischen Zeit war und ist der FCV präsent und generiert nebenbei Einnahmen für den Zug. Das zeitweilige Zugfest mit einem Ausschankwagen anläßlich unseres Finther Umzugs, ein Bierstand bei der „Mainzer Johannisnacht“ oder zuletzt auch die Teilnahme am Finther Adventsmarkt bekunden das außerfastnachtliche Engagement des Vereins.

Die neue Technik der Digitalisierung zog und zieht immer mehr in die alltägliche Arbeit ein. So bietet der FCV seit 2015 für die Sitzungen ein Online – Reservierungssystem mit Platzwahl auf seiner Internetseite an. Wie davor schon bei großen Konzertveranstaltungen kann sich jede / jeder Interessent:in von überall her anmelden und den Wunschplatz online buchen. Dies ermöglicht einen Kartenverkauf weit über die Stadtgrenzen hinaus. Treue Besucher kommen mittlerweile unter anderem aus Stuttgart, Berlin und sogar aus Luxemburg. Auch die interne Kommunikation wie zum Beispiel Vorstandssitzungen, laufen bei Bedarf mit neuen Programmen digital. Verantwortlich hierfür ist unser 2. Vorsitzender und Geschäftsführern Kevin Gladden.

Zum guten Schluß

Der aufmerksamen Leserin bzw. dem aufmerksamen Leser wird sicherlich nicht entgangen sein, dass sich die Aktiven in verschiedenen Funktionen wiederholen. Der Grund: in den letzten Jahren kamen immer mehr Aufgaben hinzu, aber der Personenkreis, der sich aktiv an der Vereinsarbeit beteiligt, wurde immer kleiner. Daher ist es nicht ungewöhnlich, wie bei anderen Vereinen auch, dass eine „handvoll Personen“ in doppelter oder dreifacher Mission im Sinne von Gott Jokus unterwegs ist.

Ein großes Dankeschön!

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen bedanken, die mit Text und Bild an dieser Chronik mitgewirkt haben. Mein ganz besondere Dank gilt dem leider viel zu früh verstorbenen ehemaligen Geschäftsführer und Chronisten Werner Lehr, Herrn Kurt Merkator, der das Archiv des Heimat- und Geschichtsvereins geöffnet hat und dessen Aufzeichnungen anläßlich des 50jährigen Bestehens des FCV eine wichtige und unverzichtbare Quelle waren! Und nicht zu Letzt Herrn Herbert Schäfer, der half, Lücken in der FCV Geschichte zu füllen!

Volker Conradi      

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